Investieren – Geldanlage in nachhaltige Forstwirtschaft

Farn by Luca Bravo - Unsplash

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Für viele Anleger ist neben einer größtmöglichen Rendite, auch eine nachhaltige und ethische Geldanlage von Bedeutung. Die Förderung einer nachhaltigen Forstwirtschaft ist daher eine übliche Überlegung, privater Anleger. Bei professionellen Investoren ist ein solches Investment bereits sehr beliebt. Aber eignet sich es daher auch für private Anleger, schließlich haben die professionellen Anleger ganz andere Investmentvolumen und Marktzugänge, als die kleinen Privatanleger. Zudem können sie auch ganz anders auf mögliche Risiken reagieren. Doch nicht jedes Investment, welches sich als nachhaltig erweist, ist auch wirklich nachhaltig. Bei nachhaltiger Forstwirtschaft, ist eine Pefc-Zertifizierung ein guter Indikator für Nachhaltigkeit.

Ein Investment in nachhaltige Forstwirtschaft für Privatanleger

„Ihr Geld wächst mit der Anlage mit“, solche Sätze werden zu gern im Bezug zu Anlagen genutzt. In den meisten Fällen, sollte der Kunde diese Versprechen wohl nicht allzu wörtlich nehmen. In diesem Fall, ist es aber im wahrsten Sinne des Wortes tatsächlich der Fall. Schließlich lässt sich hier für die Anleger und Unternehmen genau messen, um wie viel der Bestand eines Waldes im Jahr wächst. Sofern die Rohstoffpreise also konstant bleiben und der Bestand von Schädlingen und Nuturkatastrophen verschont bleibt, ist eine konstant gute Rendite also durchaus kalkulierbar. Hierfür werden allerdings ein langer Atem und eine gewisse Erfahrung notwendig. Aufgrund dessen, gelten Investments in Holz, für unerfahrene Anleger weiterhin als riskant.

Die europäischen Waldflächen sind begrenzt

Seit der Finanzkrise, steckt ein kleiner Anteil des Investmentvolumens in den Wäldern. Da die Waldflächen in Europa allerdings eher klein sind, setzten die Großanleger auf Waldflächen in den USA. Als attraktive Merkmale der langfristigen Anlage in der Forstwirtschaft, werden zu meist das biologische Wachstum und der Werterhalt des Bodens gesehen.  Enorm wichtig sind aber auch, eine nachhaltige Bewirtschaftung und die potenzielle Gefahr durch Naturkatastrophen, in der Region.

Eine langfristige Anlage in nachhaltige Forstwirtschaft

Einen schnellen Reichtum dank einer Anlage durch Forstwirtschaft, sollte man sich als Privatanleger wohl kaum erhoffen. Je nach der Art und der Qualität der Bäume, müssen diese teilweise ein ganzes Leben lang wachsen, bis sie final verarbeitet und somit reif zum Verkauf sind. Je nachdem wie die eigene Betrachtungsweise liegt, bietet eine Anlage in Forstwirtschaft den großen Nachteil(-oder auch Vorteil), dass diese nicht liquide ist. Somit ist der Anleger quasi gezwungen, langfristig zu denken und die Anlage nicht bei kleinen Problemen direkt wieder zu veräußern. Der Wertzuwachs kommt bei der nachhaltigen Forstwirtschaft dabei zu teilen, durch das Wachstum der Bäume und zu Teilen durch den steigenden Wert des Bodens zustande.

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