Insolvenz – Frühzeitige Beratung kann entscheidend sein

Pilotenkoffer Rainer Sturm / pixelio.de

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In Deutschland gehen jedes Jahr tausende Unternehmen insolvent, obwohl dies bereits frühzeitig erkennbar war. Das Hauptproblem ist, dass Firmenchefs zu spät auf die drohende Zahlungsunfähigkeit reagieren. Professionelle Anbieter, wie zum Beispiel Pacemark Finance, bieten eine kostenlose Erstberatung zum Thema Insolvenzberatung, diese finden Sie hier.

Was ist drohende Zahlungsunfähigkeit und wie ist sie zu erkennen?

Als ein erstes Indiz gilt die Zahlungsschwierigkeit für eine drohende Insolvenz. Diese Zahlungsschwierigkeiten können beiderseits auftreten und der Unternehmer hat bei eigener die Möglichkeit mit dem Kunden Zahlungsaufschübe zu vereinbaren. Auch können Hilfeleistungen privater und öffentlicher Natur beantragt werden, um eine Insolvenz zu vermeiden. Hierbei sind Umschuldung und Bürgschaft zu nennen. Falls externe Kunden selbst insolvent werden, so bedeutet das für das Unternehmen Verluste.

Unternehmen können auch ohne eine Krisensituation, die sich durch Zahlungsengpässe auszeichnet, einen freiwilligen Insolvenzantrag stellen, und somit den Schutzschirm für Unternehmen in Anspruch nehmen. Bei der drohenden Zahlungsunfähigkeit kann nur der Schuldner einen Insolvenzantrag stellen, die Gläubiger haben hierbei nicht die Möglichkeit. Falls ein Unternehmen außer Stande sein wird, fällige Zahlungen zu leisten, wird von drohender Zahlungsunfähigkeit gesprochen. Der Vorteil bei einer Insolvenz vor dem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit vergrößert deutlich die Chancen auf eine effektive Sanierung des Unternehmens – Geld und Zeit sind noch vorhanden, damit Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Ein Insolvenzantrag kann bei einer drohenden Zahlungsunfähigkeit gestellt werden, falls innerhalb eines Jahres die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Illiquidität höher ist, als die Vermeidung dessen.

Pflichten nach dem Stellen eines Insolvenzantrages

Von dem Unternehmer wird erwartet, dass er über die wirtschaftliche Lage seiner Gesellschaft informiert und vergewissert ist. Wichtig ist hierbei die Prüfung der Insolvenzreife. Sollte ein Geschäftsführer erkennen, dass die fälligen Zahlungen zu einem gewissen Datum nicht geleistet werden können, dann muss er die Zahlungsfähigkeit seines Unternehmens mithilfe eines Liquiditätsplans überprüfen. Bei eigener Unkenntnis muss eine externe, fachkundige Kraft beratend zur Seite stehen.

Lösungen für eine drohende Zahlungsunfähigkeit

Zunächst ist es wichtig, dass die Gläubiger von der drohenden Insolvenz wissen und darüber unterrichtet werden. Als Unternehmer bietet es sich daher an, an die Gläubiger heranzutreten und ihnen Vorschläge machen, um wenigstens einen Teil der Forderungen zu begleichen. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass andernfalls die Insolvenz drohe.

Eine weitere Möglichkeit, um Insolvenz zu vermeiden ist, sich einen privaten Geldgeber zu suchen und ihn dadurch Teil der Firma werden zu lassen. Der Vorteil ist klar, denn durch die neuen Geldmittel wird die Zahlungsunfähigkeit verhindert und Geschäftsbeziehungen können gehalten werden. Der Nachteil ist jedoch, dass betriebliche Entscheidungen nicht mehr allein getroffen werden können. Auf der Suche nach der passenden Beteiligungsform ist ein Steuerberater wichtig.

Das Unternehmen kann auch durch einen gezielten Insolvenzantrag gerettet werden. Da der Insolvenzverwalter deutlich mehr Freiheiten hat, als der Unternehmer, kann dieser wird durch das Insolvenzgericht ernannt und kann beispielsweise kostspielige Arbeitsverträge lösen oder dringende Entlassungen schneller ablaufen lassen.

 

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