Passives Einkommen – Eine Einführung

Münzgeld in einem Glas

Ein Großteil der Deutschen geht einer geregelten, abhängigen Arbeitstätigkeit nach. Männer meist in Vollzeit, Frauen öfter auch in Teilzeit. In Umfragen geben aber beide Geschlechter regelmäßig gerne weniger Zeit im Job und mehr Zeit zuhause verbringen zu wollen. Dank sinkendem Rentenniveau und gestiegenem Anspruch der Menschen kann sich das allerdings kaum jemand leisten. Doppelverdienerhaushalte sind in deutschen Familien inzwischen die Regel, statt der Ausnahme.
Das Konzept des Passiven Einkommen setzt genau hier an. Ziel ist es ohne bzw. mit geringem Aufwand zusätzliches Einkommen zu generieren. Dies kann zu Beginn ein kleiner Zuverdienst sein, mit etwas Geschick lässt sich dieser auch zu einem Ersatzeinkommen ausbauen.

Arten von passivem Einkommen

Die bekanntesten Arten von Passivem Einkommen sind Zinsen. Das Prinzip ist schnell erklärt, dafür dass man der Bank sein Geld zur Verfügung stellt, zahlt die Bank einen kleinen Obulus. In Zeiten der Niedrigzinsen ist dies allerdings kein lukratives Geschäft mehr, weshalb Dividenden in den Fokus der Aufmerksamkeit gerutscht sind. Um Dividenden zu bekommen, kauft man Aktien, Fonds oder ETF von Firmen die eine Dividende ausschütten. Da Dividenden in der Regel im Bereich 1-3% liegen, ist allerdings ein großes Vermögen notwendig, um einen vernünftigen Zuverdienst zu erreichen. Für 100.000€ bekommt man so Dividendenzahlungen in Höhe von 1.000 – 3.000€, von denen gegebenenfalls noch Steuern zu bezahlen sind.

Weitere Möglichkeiten sich ein passives Einkommen zu schaffen sind:

  • Lizenzen
  • Miete
  • Werbeeinnahmen von Webseiten
  • ebooks
  • und viele weitere

In Deutschland sehr beliebt ist das Vermieten von Häusern, Wohnungen, Gewerbehallen, etc. da hier durch die Finanzierung eine Hebelung des eingesetzten Vermögens möglich ist, was bei vielen anderen Formen des Passiven Einkommens nicht möglich ist. Eine Immobilie ist allerdings nur dann Passives Einkommen, wenn man die Abwicklung durch eine Hausverwaltung vornehmen lässt.

Ohne Fleiß kein Preis, ja aber…

Wie man sieht, ist der Aufbau eines Passiven Einkommens durchaus mit Arbeit verbunden, sogar viel Arbeit. Der große Vorteil ist aber, dass man sehr lange die Erträge „ernten“ darf nach getaner Arbeit, während man im Angestelltenverhältnis in dem Moment kein Geld mehr bekommt, in dem man aufhört zu arbeiten.

Diese Webseite ist auch ein Beispiel für ein passives Einkommen. Die ersten Artikel auf SEPA-Portal gingen 2013 online und produzieren bis heute Werbeeinnahmen, auch wenn nichts an der Webseite verändert wird. Neue Artikel führen zu zusätzlichen Einnahmen und werden dies auch noch für viele Jahre tun.

 

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