Mit Umschuldung richtig viel Geld sparen

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Taschenrechner, Stift und Notizen

Viele Menschen müssen im Laufe ihres Lebens aus den unterschiedlichsten Gründen einen Kredit aufnehmen oder sich andersartig verschulden. Sei es das Studium, ein neues Auto, die Hochzeit oder die eigene Immobilie: Manche notwendige oder auch unnötige Ausgabe ist so hoch, dass sie die wenigsten Menschen vollständig aus eigenen Mitteln bestreiten können und eine Fremdfinanzierung in Anspruch nehmen müssen.
Die Kosten einer fremdfinanzierten Finanzspritze bemessen sich maßgeblich über den Zinssatz, den man für den Leih- bzw. Darlehensbetrag an den Gläubiger abführen muss. Finanzdienstleister wiederum richten die Verzinsung ihrer Finanzprodukte in aller Regel am von den hiesigen Zentralbanken ausgegebenen Leitzinssatz aus. Hat man also in einer Hochzinsphase eine Fremdfinanzierung in Anspruch genommen, kann diese aufgrund der hohen Verzinsung im Vergleich zum aktuellen Zinsniveau sehr teuer sein.

Bei niedrigem Zinsniveau gilt: Umschuldung senkt die Kreditkosten

Das Zinsniveau ist ein ganz entscheidender Faktor für die Kosten einer Fremdfinanzierung. Daher sollten Kreditnehmer über die gesamte Laufzeit ihrer Kreditverpflichtungen das Zinsniveau im Auge behalten. Liegen die Zinsen zu einem bestimmten Zeitpunkt niedriger als zum Zeitpunkt des Kreditabschlusses, kann eine Umschuldung günstigere Kreditkonditionen bewirken. Die reinen Zinskosten beziffert der Nominalzins, oft auch Sollzins genannt. Relevanter für einen Kreditvergleich ist jedoch der effektive Jahreszins. Dieser enthält auch alle anderen Kosten, die neben den Zinskosten für ein Darlehen anfallen. In der Regel sind das Gebühren und Beiträge, die der Kredit-gebende Finanzdienstleister zusätzlich berechnet, also zum Beispiel Kontoführungsgebühren oder Auszahlungsgebühren. Der aktuelle effektive Zinssatz, der für die individuellen Bedürfnisse am Markt verlangt wird, lässt sich mit wenig Aufwand mittels Vergleichsplattformen für Kreditkonditionen ermittelt.

Berechnung des Umschuldungskredits mittlerweile unproblematisch

Nahezu alle Finanzdienstleister sind heutzutage online vertreten. Das können sich Verbraucher zunutze machen, zum Beispiel mithilfe von Vergleichsportalen. Neben dem Kreditvergleich bieten diese in der Regel auch eine unverbindliche und kostenlose Berechnung der Konditionen einer Umschuldung an. Hierzu sind meist nur wenige Angaben nötig. Für den abzulösenden Kredit sind das:

• Restbetrag
• Restlaufzeit
• Effektive Jahresverzinsung
• Monatliche Tilgungsrate

Für den Umschuldungskredit wird lediglich der aktuell gültige effektive Jahreszins benötigt, und schon können alle wichtigen Parameter für die Umschuldung berechnet werden. Als Ergebnis erhält man dann die Gesamtkosten, die mit der momentanen monatlichen Rückzahlungsrate unter den bestehenden Konditionen bis zum Ende der Kreditlaufzeit für den abzulösenden Kredit anfallen werden. Darüber hinaus zeigen diese Berechnungs-Tools jedoch auch die Gesamtkosten eines passenden Umschuldungskredits und die damit verbundene monatliche Rückzahlungsrate. Liegen die Gesamtkosten des Umschuldungskredits unter denen des bestehenden Darlehens, sollte eine Umschuldung ins Auge gefasst werden.

Weitere Vorteile einer Umschuldung

Neben der Kosteneinsparung hat eine Umschuldung noch weitere mögliche Vorteile, die für Kreditnehmer interessant sein könnten.
Besserer Überblick. Nicht wenige Kreditnehmer haben mehrere Fremdfinanzierungen parallel laufen. Oft sind deren Konditionen jedoch unterschiedlich und ändern sich womöglich auch während der Kreditlaufzeit. Ist dem so, kann es leicht passieren, dass man den Überblick über seine finanziellen Belastungen verliert. Eine Umschuldung der vielen auf eine einzige Kreditbelastung schafft hier oftmals Klarheit.
Bessere Konditionen. Kreditkonditionen sind in vielen Fällen auch abhängig vom Fremdfinanzierungsvolumen. Je größer die Kreditsumme, desto niedriger die Zinsen. Mehrere Kredite über relativ kleinere Beträge können daher in der Summe höhere Zinskosten verursachen als ein einzelner Kredit über einen höheren Betrag. Selbstverständlich lassen sich mit einer Zusammenlegung auch die sonstigen Kosten wie beispielsweise Kontoführungs- oder Auszahlungsgebühren maßgeblich verringern.
Besserer Bonitätsscore. Viele Auskunfteien und Behörden führen Bonitätsbewertungen durch, wenn man ihre Leistungen in Anspruch nehmen will. Ein einziger Kredit ist in diesem Bezug für den Bonitätsscore in der Regel wesentlich vorteilhafter.

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