Steuern – Wer gut vorbereitet, macht es sich 2016 leichter

gemütlich durch den Herbst, alter Herd mit Kupfertassen

gemütlich durch den Herbst

Gerade beginnt die schönste Jahreszeit, verwöhnt von einem warmen Altweiberherbst, beginnen die Läden die Winterdekoration aufzubauen und bald starten die Weihnachtsmärkte. Eigentlich möchte man verdrängen, dass im Januar wieder die Steuererklärung zu machen ist, doch wer sich vorbereitet, kann dieses notwendige Übel im Januar entspannt angehen.

Warum eine Steuererklärung machen?

  • weil es sich gut anfühlt, wenn es erledigt ist
  • weil eine Steuerrückzahlung super ist
  • weil es sein muss (zumindest für die meisten von uns)

Die Steuererklärung ist wohl der unbeliebteste Zeitvertreib, den man sich vorstellen kann.

Tipps, um es schnell hinter sich zu bringen

  1. Kopie der alten Steuererklärung aufheben
    Warum? Hat sich im aktuellen Jahr nichts an der grundsätzlichen Einkommenssituation geändert, ist es in der Regel ausreichend, die selben Felder wieder zu befüllen. Außerdem spart man sich das Suchen nach dem richtigen Feld.
  2.  Eine gute Software verwenden
    Mit der Elster Software des Finanzamts lassen sich die Formulare am PC ausfüllen und sogar alte Daten in die neue Steuererklärung übernehmen. Richtige Steuersoftware hilft aber auch beim Erfassen der Belege, gib Ratschläge was noch angesetzt werden könnte oder wo etwas vergessen wurde. Verschiedene Steuersoftware im Vergleich gibt’s bei Steuern.de
  3. Belege durch das  Jahr sammeln und erfassen
    Belege einscannen und nummerieren ist langweilig und oft muss man erst einmal suchen, wo man sie über das Jahr versteckt hat. Wer Belege direkt erfasst ( OfficeLens von Microsoft bietet zum Beispiel eine tolle Scanapp) und in seiner Steuersoftware hinterlegt, spart eine Menge Aufwand
  4. Kenne die Pausch-Beträge
    Wer die Pauschalen kennt, die einem das Finanzamt sowieso gewährt, kann sich viel Arbeit sparen. So liegt der Werbungskosten-Pausch-Betrag bei 1000€. Wer unter diesem Betrag bleibt, bekommt trotzdem 1000€ angerechnet, nur wer darüber liegt, bekommt auch mehr. Ergo, Werbungskosten unter 1000€ gar nicht erst eintragen, die Pauschale bekommt man trotzdem.

Wer Papier lieber mag, als PC oder Tablet sortiert sich als erstes am besten die nötigen Formulare zurecht. Arbeitnehmer legen sich Anlage N in Reichweite und werfen Anlage G und Anlage S direkt weg. Diese sind nur für Gewerbetreibende bzw. Selbstständige interessant. Anlage AV nimmt wer riestert, Anlage KAP wer Kapitalanlagen hat, die noch nicht über Sparerfreibetrag und Abgeltungssteuer erledigt sind. Anlage Kind ist selbsterklärend und Anlage Vorsorgeaufwand hilft beim Steuer sparen, wenn man eine Rentenversicherung oder private Krankenzusatzversicherungen sein Eigen nennt.Alles was man nicht braucht, am besten direkt in den Papierkorb, so bleibt der Papierhaufen übersichtlich.

Vorbereitung und die Vorfreude auf die Chance einer Rückzahlung sind Motivationshilfen bei der Steuererklärung, auch 2016 wieder.

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